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[Bangladesch 2010] ArbeitsrechtlerInnen fürchten um ihre Sicherheit

Am 30. Juli 2010 wurden erneut Strafanzeigen gegen Angestellte des „Bangladesh Center for Workers Solidarity“ (BCWS) sowie gegen AnführerInnen der Arbeitsbewegung eingereicht.

Die bangladeschische Regierung hat am 29. Juli 2010 die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes auf 3000 Taka angekündigt und verlauten lassen, dass sie keine „Anarchie“ in der Bekleidungsindustrie toleriere.

Diese Lohnerhöhung bleibt jedoch weit unter den Forderungen der Gewerkschaft, denn auch ein Mindestlohn von 3000 Taka reicht nicht annähernd aus, um die Grundbedürfnisse zu decken. Die ArbeiterInnen führten deshalb ihre Strassenproteste weiter. Zwischenzeitlich wurden jedoch gegen Hunderte von ArbeiterInnen sowie mehrere ArbeitsrechtlerInnen Haftbefehle erlassen.

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Stärken wir gemeinsam den verfolgten ArbeitsrechtlerInnen den Rücken gegenüber den Behörden in Bangladesch!
 

Im Visier

BCWS geriet besonders ins Visier der Regierung. Der NGO wird vorgeworfen, sie hätte zu Protesten in der Bekleidungsindustrie aufgerufen. Die Polizei sucht derzeit Angestellte von BCWS, bedrängt deren Familien und drohen mit körperlicher Gewalt, um den Aufenthaltsort der Gesuchten zu erfahren. Die LeiterInnen von BCWS sorgen sich um ihre physische Sicherheit, sowie um die Sicherheit ihrer Familien und KollegInnen, und sind in Gefahr, unrechtmässig verhaftet zu werden.

Kalpona Akter, eine der LeiterInnen von BCWS, ist auch in Österreich bekannt. Sie besuchte im vergangenen Jahr auf Einladung der Clean Clothes Kampagne Veranstaltungen in ganz Österreich um über die Situation in Bangladesch und die notwendige Solidarität mit KonsumentInnen zu sprechen.

Hintergründe und Chronologie der Verfolgung finden Sie hier.

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Den ArbeitsrechtlerInnen den Rücken stärken

Bitte schreiben Sie den Behörden in Bangladesch und fordern Sie die Rücknahme der Strafanzeigen und eine Garantie für die Sicherheit der ArbeitsrechtlerInnen.

Es braucht nun dringend internationale Solidarität, um diese Repressionen zu stoppen.

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Wir informieren Sie bei akuten Arbeitsrechtsverletzungen.


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